Ferrari F512 M: der letzte Serien-Boxer-12

Ferrari F512 M Occasion in der Schweiz. 0 Inserate aktuell.

Der Ferrari F512 M schliesst die von der Testarossa eröffnete Modellreihe ab. Das «M» für Modificata steht für eine tiefgreifende Überarbeitung der 512 TR. Er hat feste Scheinwerfer unter Glas und eine neu gestaltete Motorhaube. Deren NACA-Einlässe sind in die Fläche eingelassene Lufteinlässe.

Das Heck ist glatt, mit vier runden Rückleuchten.

Nur 501 Exemplare wurden gebaut. Er ist die seltenste der drei Varianten. Er ist der letzte Serien-Ferrari mit Zwölfzylinder-Boxermotor im Heck. Dabei liegen die Zylinder flach gegenüber.

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Warum die F512 M zählt

  • Letzter Serien-Ferrari mit Boxer-12: das Ende einer Ära.
  • Nur 501 Exemplare: die seltenste Variante der Testarossa-Familie.
  • 440 PS bei 6 750 U/min, 500 Nm, 89 PS pro Liter.
  • Fünfgang-Schaltgetriebe mit überarbeiteter, präziserer Schaltung.

Ein gründlich überarbeiteter Boxer-12

Der 4,9-Liter-Motor erhält Pleuel aus Titan und geschmiedete Kolben. Die Pleuel verbinden Kolben und Kurbelwelle. Die Verdichtung steigt auf 10,4:1. Sie beschreibt, wie stark das Gemisch verdichtet wird. Bosch Motronic M2.7 steuert Einspritzung und Zündung.

Die Trockensumpfschmierung lagert das Öl in einem separaten Behälter. Pro Bank, also Zylinderreihe, gibt es zwei obenliegende Nockenwellen. Sie steuern die Ventile von oben. Jeder Zylinder hat vier Ventile. Das ist Renntechnik für die Strasse.

Fahrwerk und Fahrverhalten

Die Koni-Dämpfer sind leichter, und die Radnaben bestehen aus Aluminium. Die Naben sitzen in der Mitte der Räder. Bremsscheiben sind gelocht und belüftet. ABS verhindert, dass Räder beim Bremsen blockieren. Das Fahrwerk hat einen Stahlrohrrahmen.

Die Zahnstangenlenkung überträgt die Lenkbewegung mit einer gezahnten Stange auf die Räder. Am Steuer bleibt der F512 M imposant. Bei zügiger Fahrt wirkt er aber spürbar agiler.

Worauf Sie beim Kauf in der Schweiz achten sollten

  • Vollständige Wartungshistorie: Zahnriemen, Kupplung und Belege eines Ferrari-Spezialisten.
  • Authentizität: übereinstimmende Nummern, Serviceheft, Bordwerkzeug und Originaldokumente.
  • Zustand von Trockensumpfschmierung und Koni-Dämpfern. Prüfen Sie auch die Getriebesynchronringe: Sie gleichen beim Schalten die Drehzahlen an.
  • Kilometerstand im Einklang mit Belegen und Prüfungen.

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Häufige Fragen

Wie viele F512 M wurden gebaut?

Weltweit 501 Exemplare. Er ist die seltenste der drei Testarossa-Varianten.

Welcher Motor steckt in der F512 M?

Ein 4,9-Liter-Boxer-12 mit 440 PS.

Er hat Titanpleuel, geschmiedete Kolben und Trockensumpfschmierung.

Warum ist die F512 M so begehrt?

Er ist der letzte Serien-Ferrari mit Zwölfzylinder-Boxermotor. Er wurde in sehr kleiner Serie gebaut und hat eine Handschaltung.